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Hundefriseurausbildung
an der Groomer-Akademie
in Bochum.

Termine nach Vereinbarung.
 

SCHEREN EINES LANGHAARHUNDES IM SOMMER – Ja oder nein ??!
Hierzu eine kleine Erläuterung als ausgebildete Hundefriseurin
Das Fell eines jeden Hundes ist eine von der Natur geschaffene Klimaanlage, sowohl gegen KÄLTE als auch HITZE.
Deckhaar und Unterwolle schützen in Kombination vor Kälte, Nässe, Sonne und Wind. Um diese Funktion zu erhalten bedarf es pflegerischer Unterstützung.
NICHT DIE HAARLÄNGE IST ENTSCHEIDEND – SONDERN DIE DICHTE !!Mit jedem Schervorgang wird das Fell an Qualität verlieren. Das Deckhaar wird dünner und weicher – die Unterwolle immer dichter und wattiger. Auch die ursprüngliche FELLFARBE kann sich verändern. Die Hunde neigen zu noch SCHNELLERE VERILZUNG und entwickeln oft einen unangenehmen HUNDEGERUCH. Das Auftreten von HAUTPROBLEMEN, wie verstärkte Schuppenbildung oder Ekzeme (oft fälschlich als ALLERGIE diagnostiziert), kann durch das regelmäßige scheren von Langhaarhunden begünstigt werden. Noch gravierender, dieses wattige Unterfell bietet beste Lebensraum für PARASITEN wie Flöhe, Zecken und Fliegenlarven.
Die abgestorbene Unterwolle sollte 2-3 mal herausgekämmt werden. Das dient der besseren Durchlüftung auch für die Haut. Das natürliche Wollfett kann sich besser erneuern und verteilen. Der Hund trocknet viel schneller. Einmal ordentlich Schütteln und der Hund ist schon wieder fast trocken. Abgestorbene Unterwolle saugt sich voll und trocknet nur langsam und riecht. Das Deckhaar kann ausgedünnt werden. Als zusätzliche Kühlungsmöglichkeit, z.B auf kühlen Fliesen, kann man durch das Rasieren des Bauches erreichen. Ist in dem einen oder anderen Fall auch als hygienische und geruchsmindernde Maßnahme (Urin) empfehlenswert. Die Beobachtung, das der Hund nach dem Scheren agiler und fröhlicher sei, begründet sich leider auf eine „optischen Täuschung“. Die Körperbewegungen sind sonst unter einem dicken Fell versteckt und nicht so offensichtlich wahrzunehmen. Geschoren werden sollte also ausschließlich bei nicht mehr herauskämmbaren Verfilzungen oder aus medizinischen Gründen. Zum Beispiel für eine besseres Auftragen von Tinkturen oder Salben und einer besseren Wirkung medizinischer Bäder, beispielsweise bei einem Milbenbefall oder Ekzemen.

Ich hoffe ich konnte Sie ein wenig aufklären und damit auch überzeugen über eine nächste „Schur“ ihres Hundes noch einmal nachzudenken.

Tierphysiotherapie und Hundesalon Sabine Kasburg, Schermbeck, Kapellenweg 79

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